Urbanes Leben

Mitten in Berlin. Auf dem Tempelhofer Feld, dem riesigen Areal des ehemaligen Flughafens Tempelhof, das nach der Schließung mit viel HickHack erst Monate später der Öffentlichkeit feierlich zur Nutzung übergeben wurde. Freilich einer kontrollierten Benutzung, welcher mit Sonnenuntergang der Garaus gemacht wird.

Heute, bei wunderschönstem Sonnenwetter, bin ich nach einigen Monaten mal wieder dagewesen. Und war überrascht, was sich dort inzwischen getan hat.

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Von Gräbern und Gruften

Ein kalter Sonntag mit verhangenem Sonnenschein im Januar. Es hatte den Abend zuvor geschneit und eine leichte Decke aus frischem Schnee lag über allem. Ich dachte, ein Spaziergang auf dem Friedhof in der Nähe ist sicherlich der richtige Rahmen, um die weiße Stille zu genießen. Doch ich bedachte nicht, daß es Sonntag war – ein Grund für viele, ihre Toten artig zu besuchen. Und als ich da war, sah die weiße Pracht auch nicht mehr frisch und unberührt aus. Dennoch tat die kalte Luft meinem Kopf gut.

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subversive Filme.

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In Freundschaft.

Es ist bald Weihnachten – ich bin genervt. Es ist die Zeit in der sich Leute beschenken, weil es Zeit ist für Geschenke. Wie es allen dabei geht, wie absurd Gefühle, das Drumherum, die Zooveranstaltung inzwischen ist, ist dabei komplett unerheblich.

»Tun wir’s wenigstens für die Kinder.« read more … →

T A N G O

Es war die Feier des 50. Geburtstages eines Bekannten – mit vielen geladenen Gästen – die in der Floating Lounge eines Hostelbootes, welches an der Oberbaumbrücke in der Spree vor Anker liegt, gefeiert wurde. Normalerweise mieten sich da die jungen Touristen ein – eine witzige Idee. Die Lounge kann für Veranstaltungen gemietet werden.

Es war eine gemischte Gesellschaft – etliche kannten sich, die meisten nicht. Bei schöner Hintergrundmusik, die ein DJ mit Vinylscheiben auflegte, ließ es sich ungezwungen und nett plaudern, nebenher auch essen.

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13 Stunden.

Ich hatte große Schwierigkeiten den Besucher zuzulassen, anzunehmen. Das Verdammtsein zum Nichtstun hinzunehmen, den Besetzungszustand mit guter Erziehung wegzulächeln. Das meiste würde vorherzusehen sein. Es müßten deutliche Kompromisse gemacht werden. Allein die Vorstellung davon stach mir Luft mit dem groben Messer ab. Es nahm mir Freiheit und Zeit zum Denken bevor alles gedacht werden konnte. Es wurde trotzdem gedacht. Und es wurde trotzdem gelacht.

Und dann kam der Tag als endlich gesprochen wurde. Es war eben nicht vorherzusehen und kam unaufhaltsam. read more … →