Wandelgang

Endlich schaffte ich es, mir am vergangenen Sonntag die Gärten der Welt anzusehen – das bedeutete für mich erstmal eine Tour quer durch Berlin von Steglitz bis zum Erholungspark Marzahn.

Die Gärten der Welt sind Themengärten, die 2000 mit der Eröffnung des Chinesischen Gartens ihren Anfang nahmen. Innerhalb von zehn Jahren kamen dann der Japanische, der Balinesische, der Koreanische und der Orientalische Garten hinzu. Alle Gärten haben gemeinsam, daß sie auf der Grundlage der jeweilig religiösen, traditionellen und kulturellen Gestaltungsprinzipien angelegt wurden. Jeder ist eine kleine Welt für sich – wie ein Besuch in einem anderen Land.

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Objektiv vs. Subjektiv

Als ich mich vor einigen Tagen in einem Video sah, das ein Freund von uns während eines Gesprächs gemacht hatte, war mir als schaue ich einer Fremden zu. Zugegeben gibt es sonst kaum Filmaufnahmen von mir, außer wenige Super8 Filmchen aus der Kindheit. Es ist lange her und die existieren wohl auch nicht mehr. Das hatte eher was von: als die Bilder laufen lernten – wenn der Vati die tolle neue Kamera ausprobiert…

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Wenn ich dem Telefon …

… mein Leben beschreibe. Es ist soweit: ich rede mit mir selbst. Mangels ernstzunehmenden Gesprächspartnern rede ich mit mir selbst – ich will jemand der mir etwas sagen kann, dessen Wort Gewicht hat. Dessen Wort ich stehenlassen, ich ertragen kann, in jedem Aggregatzustand, zu jeder Unpäßlichkeit. Jemand, der kein Blatt vor den Mund nimmt, jemand, der mich nicht unnötig zu trösten versucht. Jemand, der meine verschissene Sprache spricht. Jemand, der nicht doof reinsabbelt, in den Quelltext. Wenigstens jemand, der keine Scheißideen hat wenn ich rede, die augenblicklich soviel größer sein wollen als alles was ich sagen, alles was ich ausdrücken kann. read more … →