13 Stunden.

Ich hatte große Schwierigkeiten den Besucher zuzulassen, anzunehmen. Das Verdammtsein zum Nichtstun hinzunehmen, den Besetzungszustand mit guter Erziehung wegzulächeln. Das meiste würde vorherzusehen sein. Es müßten deutliche Kompromisse gemacht werden. Allein die Vorstellung davon stach mir Luft mit dem groben Messer ab. Es nahm mir Freiheit und Zeit zum Denken bevor alles gedacht werden konnte. Es wurde trotzdem gedacht. Und es wurde trotzdem gelacht.

Und dann kam der Tag als endlich gesprochen wurde. Es war eben nicht vorherzusehen und kam unaufhaltsam. read more … →

Objektiv vs. Subjektiv

Als ich mich vor einigen Tagen in einem Video sah, das ein Freund von uns während eines Gesprächs gemacht hatte, war mir als schaue ich einer Fremden zu. Zugegeben gibt es sonst kaum Filmaufnahmen von mir, außer wenige Super8 Filmchen aus der Kindheit. Es ist lange her und die existieren wohl auch nicht mehr. Das hatte eher was von: als die Bilder laufen lernten – wenn der Vati die tolle neue Kamera ausprobiert…

read more … →

Parallelveranstaltungen…

… eines Wochenendes.

I.) Am Freitag, den 19. November wurde mein Vater 77 Jahre alt – und ich fuhr am Samstag hin. Auf keinen Fall wollte ich den Rest der Familie, die nicht die meinige ist, sehen. Er ist seit 38 Jahren das zweite Mal verheiratet – mehr Jahre als meine Mutter alt wurde. Und seitdem wohnt er in einem Haus am Kleinstadtrand, weg von dem Leben, das er sich bis dahin aufgebaut hatte. read more … →