Asche auf mein Haupt.

Ich hatte ja gestern den Film gesehen, den (vor-)letzten Angelopoulos-Film „Dust of Time“ („Trilogia II: I skoni tou hronou“, 2008). Habe dabei den Fehler gemacht, diesen zuerst in der deutschen Synchronisation mir zuzuführen um nach kürzester Zeit dann festzustellen, dass diese Synchronfassung unheimlich schlecht ist, unheimlich hölzern wirkt, also spröde und ungelenk und unglaubwürdig. Dazu Dialoge, die ablaufen wie überhaupt niemand in der Welt spricht.

Ich schaltete deshalb mitten im Film um — ich war schon genervt — auf die andere Sprachversion, nämlich Englisch oder eigentlich die internationale Version, in welcher der Film ursprünglich gedreht worden war. Es wurde nicht besser, denn ich stellte nur fest, dass die Sprache in den Hauptdialogen, neben vereinzelten Sentenzen, unheimlich flach war, unheimlich seicht war, wenig ausgefeilt, unausgereift. Die Sätze zusammenhanglos, belanglos, dahingesprochen. read more … →

Taucherglocke

… ohne Schmetterling.

Seit Tagen fühle ich mich wie in einer Taucherglocke. Nehme mit Unverständnis alles um mich herum wahr und weiß oftmals nicht, ob das da draußen real ist oder nicht, ob ich real bin oder nicht. Was ich aber sehr deutlich spüre ist, daß kaum noch Luft zum Atmen da ist …

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Verstört

Ich weiß warum ich es so lange vermied, mir die Dokumentation anzuschauen. Es war mir schon vorher klar. Jetzt, wo ich sie gesehen habe, ist es aber um so deutlicher: Ich wollte in meiner Scheinrealität nicht noch mehr verstört werden.
Doch das stimmt so nicht. Ich will verstört und gestört werden, weil ich neugierig bin. Ich bin interessiert. Und die Doku hat mich interessiert. Also wurde sie aufgezeichnet und ich wartete auf den passenden Zeitpunkt …

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1984

Nach einem Gespräch mit Chris K., in dem er mir von dem Film »1984« erzählte, den er sich wiederholt in den letzten Tagen ansah, mußte ich mir den Film heute auch ansehen. Denn es stellte sich heraus, daß ich zwar das Buch kenne aber nicht den Film.

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The day when god … #2

… and the rest of the world didn’t respond to me.

An xtranormal conversation between Chris K. and Frau Schmidt. read more … →

March ahead and leave behind.

»Here comes your fire«
Digitalvideo Standbilder /
Digital video screenshots
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Z. — A short film.

I’m proud to present the video I made in the last weeks with footage from my vacation to the Baltic Sea in March 2011. In the process of reviewing and sorting the scenes it was getting clear that Ólafur Arnalds‘ music from the album »Found Songs« works best with the film and also for the mood that I was in these days.

Thanks for watching!

Chris K.

Music: Ólafur Arnalds »Found Songs«
© 2009 — Erased Tapes Records
www.erasedtapes.com

Due to Ólafurs regulations [ http://olafurarnalds.com/contact/ ] I confirm that my video is not commercial and will I not distribute it, no public performance, no nothing.

Einsamkeit

Während eines Telefonats mit Herrn K. vor einigen Tagen sprachen wir über den Film »Requiem for a dream«, den ich mir kürzlich erst vollständig ansah. Beim ersten Mal war er mir zu heftig, ich mußte abbrechen, denn es geht an die Substanz. Doch an dem Abend als ich den Film komplett ansah, war es perfekt: Ich fühlte mich einsam und mir war bewußt, daß dieser Film mein Gefühl nicht zukleistern oder übertünchen würde. Was er auch nicht tat und dafür bin ich ihm dankbar.

Die Bilder, die Geschichten, bewegten mich sehr und ich heulte Rotz und Wasser. Als Quintessenz kam für mich die unendliche Einsamkeit der Menschen, des Menschseins, rüber. Für kurze Augenblicke kann jemand diese Einsamkeit überwinden, wenn er einen Traum hat und diesen mit anderen teilen kann. Aber in der Filmgeschichte werden, wie im Leben, Träume begraben und übrig bleiben lebende Tote, deren Einsamkeit einem beim Zusehen durch Mark und Bein geht.

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subversive Filme.

Seit drei Minuten ist subvers.de auch auf YouTube zu sehen:
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