Im Fallen ein Fenster anzünden.

Ich habe einiges gelesen. Doch immer zuwenig von dem was mich betraf. Habe Bücher weggelegt, weil sie aus Unsinn und unehrenhaft entstanden sind, und die Autoren nicht leugnen konnten, aus Überdruß, aus Langeweile und von allem unbeteiligt und undurchdrungen ihre Werke zur Welt gepreßt zu haben.

Dann gab es andere, die mühelos ihr Feuer in meinem Kopf entfachen konnten, die in mir die Lunte gelegt haben. Die mir Gewißheit verschafft haben, die auf meiner Seite waren, mich bestärkt und mich vergewissert haben, der Dinge, die ohnehin offen angelegt und klar, aber nur zu selten zu sehen sind für Menschen, für solche, die verstehen können, solche, die nicht vernagelt, die nicht umnebelt sind. Bei klarem Verstand und empfänglich sind. read more … →

Von Gräbern und Gruften

Ein kalter Sonntag mit verhangenem Sonnenschein im Januar. Es hatte den Abend zuvor geschneit und eine leichte Decke aus frischem Schnee lag über allem. Ich dachte, ein Spaziergang auf dem Friedhof in der Nähe ist sicherlich der richtige Rahmen, um die weiße Stille zu genießen. Doch ich bedachte nicht, daß es Sonntag war – ein Grund für viele, ihre Toten artig zu besuchen. Und als ich da war, sah die weiße Pracht auch nicht mehr frisch und unberührt aus. Dennoch tat die kalte Luft meinem Kopf gut.

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