Auf einem Berg gewesen zu sein, bedeutet nicht übern Berg zu sein.
Tag Archives: Augenblicke
Leben & Tod
Erst das Leben – ohne richtige Vorbereitung. Niemand kann vermitteln, was für einen persönlich passend, richtig und wichtig ist. Vermittelt wird Allgemeingut und -wissen, das seine Berechtigung hat, aber für den Einzelnen nicht zwangsläufig funktioniert. Letztendlich alleingelassen mit dem was mit einem geschieht, kommt man dem Lebensende immer näher. Jenes kann schon weitaus früher eintreten, wie man weiß, aber es wird gerne verdrängt. Ebenso wie das „normale“ Lebensende, das allzu gerne außer Acht gelassen und in weite Ferne geschoben wird. read more …
Einfach. Persönlich. In Echtzeit.
Unlängst musste ich mir dezent-direkt sagen lassen, dass man mit mir mehr Kontakt hätte, wenn ich …
Schattendasein
Heute hat sich für mich gezeigt, daß es total richtig und gut von mir war, im letzten Jahr den Schritt gemacht zu haben, die wichtige Entscheidung getroffen und umgesetzt zu haben.
Einladung ins echte Leben.
Was mich auch noch schwer interessiert, was ich als sehr spannend einschätze, wie heute Abend diese Geschichte abläuft. Also nicht grundsätzlich. Grundsätzlich weiß ich ja bescheid. Obwohl dieser Tag – wie jeder andere – neu improvisiert werden muss, gibt es natürlich basics, die notwendigerweise, begründet durch die Persönlichkeit der Protagonisten, offensichtlich immer so ablaufen müssen, obwohl diese – wie ich schon mehrfach beteuert habe – keinen Sinn ergeben. read more …
Formen und Strukturen
Die Natur treibt nicht nur Blüten und sie treibt es nicht nur bunt. Sondern sie treibt es in erster Linie toll …
All the things …
… I don’t understand: All the delay. All this misunderstanding. read more …
Im Fallen ein Fenster anzünden.
Ich habe einiges gelesen. Doch immer zuwenig von dem was mich betraf. Habe Bücher weggelegt, weil sie aus Unsinn und unehrenhaft entstanden sind, und die Autoren nicht leugnen konnten, aus Überdruß, aus Langeweile und von allem unbeteiligt und undurchdrungen ihre Werke zur Welt gepreßt zu haben.
Dann gab es andere, die mühelos ihr Feuer in meinem Kopf entfachen konnten, die in mir die Lunte gelegt haben. Die mir Gewißheit verschafft haben, die auf meiner Seite waren, mich bestärkt und mich vergewissert haben, der Dinge, die ohnehin offen angelegt und klar, aber nur zu selten zu sehen sind für Menschen, für solche, die verstehen können, solche, die nicht vernagelt, die nicht umnebelt sind. Bei klarem Verstand und empfänglich sind. read more …
Gefühlsecht
Es war mal wieder an der Zeit, ein halbes Jahr war vergangen, also fuhr ich zu meinem Vater.
Ich will nicht lang über ihn schreiben, denn sein Gesundheitszustand wird nicht besser sondern schlechter. Er ist seit März total bettlägerig. Und da er gar nichts mehr macht, außer sehr selten wenige Worte wie Ja oder Nein von sich zu geben, weiß keiner was in ihm vorgeht. Dank einer Spezialmatratze ist sein Körper nicht wundgelegen. Die meiste Zeit schläft er oder döst vor sich hin, im Wechsel mit unruhigen Phasen, in denen die Augen etwas wirr umher irren und irgendetwas anzustarren scheinen, wenngleich er ja zu über 90 Prozent nichts mehr sieht. Im Schlaf ist der Mund offen, die Wangen sind sehr eingefallen, der Atem ist flach – und sein Gesicht hat die Züge einer Totenmaske. Für mein Empfinden ist das nicht erschreckend.
Nachruf auf zwei Meter.
Liebe Zweimeter-Frau, Du standest in meinem Bild und fülltest es gleichermaßen aus. Du warst zwei Meter groß – und vor allem wenn Du irgendwo herumstandest hatte ich ein schönes, sogar großartiges Bild von Dir. Etwas anmutiges, würdevolles stand mir im Bild. Wenn Du Dich allerdings bewegtest, geriet alles außer Kontrolle, ein Eindruck vom über das Ziel hinausgeschossen zu sein. Es wankte, das ganze Bild. read more …
