Lärm mordet Gedanken IV.

Arthur_by_subvers_de

 
Kant hat eine Abhandlung »Über die lebendigen Kräfte« geschrieben: ich aber möchte eine Nänie und Threnodie über dieselben schreiben; weil ihr so überaus häufiger Gebrauch im Klopfen, Hämmern und Rammeln mir mein Leben hindurch zur täglichen Pein gereicht hat. read more … →

Lärm mordet Gedanken III.

Ich habe es hier und heute mit einem Novum zu tun, daß ich erstmalig mit Ohropax in die Badewanne gehe, um ein möglichst ruhiges Bad genießen zu können. Es ist natürlich nicht optimal: man hört das Hintergrundgeplärr trotzdem.

Es hängt natürlich auch damit zusammen, daß ich jetzt gerade um die Mittagszeit in die Badewanne gehe, wo die Idioten natürlich Mittagessen, weil sie Angst haben ohne dasselbe zu verhungern. read more … →

Lärm mordet Gedanken II.

Ich bin gerade in der Badewanne und genieße die Wärme. Ruhe ist mir hingegen nicht gegönnt, denn es ist irgendein beliebiger Samstagabend, den die Leute natürlich zu Geselligkeit, Affenzirkus und was immer ihnen sonst in ihrer schamlosen Selbstvergessenheit einfällt, nutzen müssen. read more … →

Lärm mordet Gedanken I.

Ich war heute wild entschlossen einen Brief zu verfassen und merkte aber sofort, daß diese Sache, und zwar so, wie ich es angelegt hatte, so, wie es mir vorschwebte, eigentlich nicht geeignet wäre, davon irgendetwas schriftlich aus der Hand zu geben. Und somit habe ich das zunächst einmal zurückgestellt und will das Ganze möglichst leidenschaftslos und irgendwie unbeteiligt, jedenfalls nicht unter diesem Leidensdruck, auch nicht unter diesem Eindruck der vorherrschenden, schicksalhaft-traumatischen Erlebnisse verfassen. read more … →

Heute ist Müllabfuhr-Tag.

Ich war eben erst darauf aufmerksam geworden, weil es gerade geschellt hat. Die Müllmänner haben sich aber nicht gemeldet, sondern sie erwarten selbstverständlich, daß man weiß daß sie es sind, daß die Türe aufgetan wird und sie nichts weiter sagen müssen. Man erwartet also, daß die Leute offensichtlich Gedankenlesen können. Normalerweise brüllt der Müllaffe ja – heute jedoch nicht. read more … →

Essen ist fertig.

Ich bin gerade hier durch die Senfgas-Attacke gelaufen und das kann alles nicht sein! Da hat irgendeiner irgendwelche Fischabfälle hochgekocht und ich vermute mal, also ich glaube schon zu wissen wer das war. Es riecht jedenfalls unvorstellbar. read more … →

Hoffnungslos vernagelt.

Es nervt entsetzlich, es kostet unheimlich Kraft das unwürdige Schauspiel auszuhalten, über sich ergehen zu lassen und dazu noch ruhig zu bleiben. Wie soll man es hinnehmen, das umfassende Unverständnis, diese Hirnrissigkeit, diese Verblödetheit, diese Unfähigkeit, mit der die Leute nicht eins und eins zusammenzählen können und wollen? Wenn sie sich eben nicht mit wichtigen Dingen beschäftigen, sondern mit allerlei Schnickschnack, Blödsinn, Zerstreuung, Ablenkung, aller möglicher Irrsinn – und selbstverständlich dabei nicht im Auge haben, daß die Zeit für andere Dinge aufgebracht werden müßte, die Aufmerksamkeit anderen Dingen gewidmet werden müßte. Und daher selbstverständlich nichts wahrnehmen, noch nichtmal interessiert sind, sondern seltsam entrückt von Welt und Realität, daß sie die Auseinandersetzung damit scheinbar nicht nötig haben. read more … →

Wozu also noch reden?

Heute ergab sich eine günstige Wendung des Schicksals, als mir einige Dinge zugefallen sind, die aktuell einige Fragen meines Lebens beantworten. Das sind Dinge, nach denen ich nicht ausdrücklich gefragt habe, nach deren Auflösung ich mich jedoch sehne, die mir aus diesem reichhaltigen Schatz der Erklärungsversuche der Menschheit, an denen ich mich durchaus beteilige – ohne zu betteln und ohne auf die Beantwortung zu drängen -, von irgendwoher eine Antwort zufallen läßt.

Das bezog sich auf die Beantwortung der Frage: Warum ich mich mit diesen Leute abgebe, an deren Geistesfähigkeit ich zweifeln muß, wo ich wirklich mit mir hadern muß, wieso ich mich damit noch auseinandersetze, mich befasse, und mich wieder und wieder – und zwar mittlerweile jedesmal – an deren Stumpfsinnigkeit reibe? read more … →

Freudenhaus- bzw. Geburtstag.

So, morgen ist also mein sogenannter Freudentag. Ich habe allerdings seit einigen Jahren schon das ganze auf ein erträgliches Level einfach zurückgeführt, zurückgedrängt. Nämlich nicht irgendwelche bizarr-absurden Pseudorituale einer gescheiterten Zivilisation aufzuführen, mich an meinem eigenen Tag Dingen unterwerfen zu müssen, die mir nicht ähnlich sehen, an denen ich keinen Spaß habe und die es mir verleiden – jedenfalls so wie ich es möchte – im Mittelpunkt zu stehen. read more … →

Quote of the day ›Philosophie im Wandel‹

Philosophie im Wandel der Zeit:

„Dubito ergo sum.“
(Ich zweifle, also bin ich.)
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