… with your head in the clouds.
Cheers to Ch. Hoffmann, Ch. Meyer, A. Lange, M. Ferrari, all illustrators at Poste Aerienne, M. Schmitz and G. Tziouvara and more to come.
Die Ausstellung »Baumeister der Revolution« im Martin-Gropiusbau in Berlin zeigt anhand von vielen Fotos und Textinformationen die kurze Schaffensperiode der russischen Avantgarde in der Architektur. Sie entstand nach der Oktober Revolution 1917 und dauerte bis 1935. Also nur wenige Jahre relativ freien architektonischen Gestaltens, bevor dies einer politisch forcierten, monumentalen Baukunst weichen musste. In dieser innovativen Architektur verkörperten die Architekten den Optimismus und die Energie jener Zeit des Umbruchs.
Ein kalter Sonntag mit verhangenem Sonnenschein im Januar. Es hatte den Abend zuvor geschneit und eine leichte Decke aus frischem Schnee lag über allem. Ich dachte, ein Spaziergang auf dem Friedhof in der Nähe ist sicherlich der richtige Rahmen, um die weiße Stille zu genießen. Doch ich bedachte nicht, daß es Sonntag war – ein Grund für viele, ihre Toten artig zu besuchen. Und als ich da war, sah die weiße Pracht auch nicht mehr frisch und unberührt aus. Dennoch tat die kalte Luft meinem Kopf gut.
Endlich schaffte ich es, mir am vergangenen Sonntag die Gärten der Welt anzusehen – das bedeutete für mich erstmal eine Tour quer durch Berlin von Steglitz bis zum Erholungspark Marzahn.
Die Gärten der Welt sind Themengärten, die 2000 mit der Eröffnung des Chinesischen Gartens ihren Anfang nahmen. Innerhalb von zehn Jahren kamen dann der Japanische, der Balinesische, der Koreanische und der Orientalische Garten hinzu. Alle Gärten haben gemeinsam, daß sie auf der Grundlage der jeweilig religiösen, traditionellen und kulturellen Gestaltungsprinzipien angelegt wurden. Jeder ist eine kleine Welt für sich – wie ein Besuch in einem anderen Land.