H I O B – ich grüße Dich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von allen Fronten hagelt es Hiobsbotschaften herein. Kaum ein Tag oder eine Woche, wo keine schlechten Nachrichten eintrudeln. Gute ohnehin nicht, die gibt es anscheinend nicht mehr oder die sagt man mir nicht.

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Sonderwege.

Was ich immer gehaßt habe am Menschen, war die Betonung und Herausstellung augenscheinlicher Nichtswürdigkeiten. Das stumpfe und entsetzlich dumme Gerede um angebliche Sonderwege, angebliche Höchstleistungen und eingebildete Ausnahmeregeln und -erscheinungen, Besonderheiten, und die Zurschaustellung sogenannten Individualismus. Schon beim ersten Hinsehen war das Exponierte so ganz und gar vorhersehbar langweilig wie nur etwas. Die Sonderrolle gekünstelt, die Inszenierung ekelhaft, anmaßend und übertrieben. read more … →

March ahead and leave behind.

»Here comes your fire«
Digitalvideo Standbilder /
Digital video screenshots
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Jahrmarkt der Geschmacklosigkeiten

Es war mal wieder ein Sonntag mit Kontrastprogramm.
Als erstes ein Frühstück im Café mit der Freundin im Schöneberger Kiez. Bei schönem Wetter sitzt man draußen, sieht und wird gesehen. Buntes Volk kommt und geht und geht vorüber.

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Sucher

Am letzten Samstag war ich auf der Tangonale, dem Sommerfest der Tangokunst, das auf dem Gelände der Ufa-Fabrik in Berlin stattfand. Früher wurden hier Filme produziert. 1979 entstand der Vorläufer zum jetzigen Kulturzentrum, einem kleinen eigenen Universum auf mehr als 18.000 Quadratmetern, das einzigartig in Europa ist. Eine Begegnungsstätte für kulturelle Veranstaltungen, Workshops, Kunst, Events sowie einem Café, einer Bio-Bäckerei, einem Naturkostladen und vielem mehr. Ein wunderbarer Treffpunkt in Tempelhof in der Nähe zum Tempelhofer Hafen.

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Ausstellungsbesuch

Die Ausstellung »Baumeister der Revolution« im Martin-Gropiusbau in Berlin zeigt anhand von vielen Fotos und Textinformationen die kurze Schaffensperiode der russischen Avantgarde in der Architektur. Sie entstand nach der Oktober Revolution 1917 und dauerte bis 1935. Also nur wenige Jahre relativ freien architektonischen Gestaltens, bevor dies einer politisch forcierten, monumentalen Baukunst weichen musste. In dieser innovativen Architektur verkörperten die Architekten den Optimismus und die Energie jener Zeit des Umbruchs.

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Ich glotz‘ TV.

Genervt von Zivilisation! Wahrscheinlich ist das Fernsehen schuld. Dieser Film, in dem alle Schauspieler ausnahmslos verpeilt und blöde waren. In dem auch alle Handlungen vorhersehbar waren, also dass man genauestens wußte, was im nächsten Augenblick an völlig konstruiertem Irrsinn passiert, z.B. wenn Leute in Lebensgefahr erst anfangen zu diskutieren, oder sich ihre Liebe zu gestehen, oder sich zu irgendwelchen obskuren Traumdeutungen hinreißen lassen. Es ist jedem klar, dass im nächsten Augenblick etwas ganz unbeschreibliches passiert – außer den Schauspielern. Unter Zuhilfnahme sämtlicher kinematografischer Kniffe, aufwendigster Technik und vielfach ausgezeichneter Expertise des Regisseurs wird leider nur völlig vorhersehbare Scheiße erzeugt. read more … →

Urbanes Leben

Mitten in Berlin. Auf dem Tempelhofer Feld, dem riesigen Areal des ehemaligen Flughafens Tempelhof, das nach der Schließung mit viel HickHack erst Monate später der Öffentlichkeit feierlich zur Nutzung übergeben wurde. Freilich einer kontrollierten Benutzung, welcher mit Sonnenuntergang der Garaus gemacht wird.

Heute, bei wunderschönstem Sonnenwetter, bin ich nach einigen Monaten mal wieder dagewesen. Und war überrascht, was sich dort inzwischen getan hat.

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Von Gräbern und Gruften

Ein kalter Sonntag mit verhangenem Sonnenschein im Januar. Es hatte den Abend zuvor geschneit und eine leichte Decke aus frischem Schnee lag über allem. Ich dachte, ein Spaziergang auf dem Friedhof in der Nähe ist sicherlich der richtige Rahmen, um die weiße Stille zu genießen. Doch ich bedachte nicht, daß es Sonntag war – ein Grund für viele, ihre Toten artig zu besuchen. Und als ich da war, sah die weiße Pracht auch nicht mehr frisch und unberührt aus. Dennoch tat die kalte Luft meinem Kopf gut.

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Schulterschluß mit Tätowierten.

Es muß 1976 oder 1977 gewesen sein – denn ’77 war er schon tot, mein Großonkel. Onkel Bernhard. Er hatte seinen Arsch fünfzig Jahre für nichts zusammengedrückt und es war kein Diamant daraus geworden. read more … →