Wozu also noch reden?

Heute ergab sich eine günstige Wendung des Schicksals, als mir einige Dinge zugefallen sind, die aktuell einige Fragen meines Lebens beantworten. Das sind Dinge, nach denen ich nicht ausdrücklich gefragt habe, nach deren Auflösung ich mich jedoch sehne, die mir aus diesem reichhaltigen Schatz der Erklärungsversuche der Menschheit, an denen ich mich durchaus beteilige – ohne zu betteln und ohne auf die Beantwortung zu drängen -, von irgendwoher eine Antwort zufallen läßt.

Das bezog sich auf die Beantwortung der Frage: Warum ich mich mit diesen Leute abgebe, an deren Geistesfähigkeit ich zweifeln muß, wo ich wirklich mit mir hadern muß, wieso ich mich damit noch auseinandersetze, mich befasse, und mich wieder und wieder – und zwar mittlerweile jedesmal – an deren Stumpfsinnigkeit reibe? read more … →

Freudenhaus- bzw. Geburtstag.

So, morgen ist also mein sogenannter Freudentag. Ich habe allerdings seit einigen Jahren schon das ganze auf ein erträgliches Level einfach zurückgeführt, zurückgedrängt. Nämlich nicht irgendwelche bizarr-absurden Pseudorituale einer gescheiterten Zivilisation aufzuführen, mich an meinem eigenen Tag Dingen unterwerfen zu müssen, die mir nicht ähnlich sehen, an denen ich keinen Spaß habe und die es mir verleiden – jedenfalls so wie ich es möchte – im Mittelpunkt zu stehen. read more … →

Der nützliche Idiot

Jahrzehntelang hatte der nützliche Idiot seinen Dienst vollbracht, aufopferungsvoll, pflichtbewußt, treu. Gleichzeitig naiv und blauäugig hoffend, daß es ihm eines Tages gedankt wird, anerkannt wird und sich bezahlt macht.

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Asche auf mein Haupt.

Ich hatte ja gestern den Film gesehen, den (vor-)letzten Angelopoulos-Film „Dust of Time“ („Trilogia II: I skoni tou hronou“, 2008). Habe dabei den Fehler gemacht, diesen zuerst in der deutschen Synchronisation mir zuzuführen um nach kürzester Zeit dann festzustellen, dass diese Synchronfassung unheimlich schlecht ist, unheimlich hölzern wirkt, also spröde und ungelenk und unglaubwürdig. Dazu Dialoge, die ablaufen wie überhaupt niemand in der Welt spricht.

Ich schaltete deshalb mitten im Film um — ich war schon genervt — auf die andere Sprachversion, nämlich Englisch oder eigentlich die internationale Version, in welcher der Film ursprünglich gedreht worden war. Es wurde nicht besser, denn ich stellte nur fest, dass die Sprache in den Hauptdialogen, neben vereinzelten Sentenzen, unheimlich flach war, unheimlich seicht war, wenig ausgefeilt, unausgereift. Die Sätze zusammenhanglos, belanglos, dahingesprochen. read more … →

Time to build …

… an empire.

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Verlorene Seele

Ein langes Gespräch … bis in die Nacht … voll mit aufgewühlten Gedanken und Gefühlen.

Ist die Seele noch in einem menschlichen Körper, selbst wenn dieser nur noch die angeborenen Reflexe bedienen kann und wie eine Hülle erscheint?

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Doktorspiele

Was immer du bei dem Titel denkst und dir anfängst auszumalen – sei drauf gefasst, daß es nicht das ist und dann wieder doch und noch viel mehr.

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Ich führ’ Buch …

Als Chronistin des Grauens ist das selbstverständlich mein Job.

chronistin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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All the things …

… I don’t understand: All the delay. All this misunderstanding. read more … →