Sting ist tot.

Eine Abrechnung.

Grad neulich ist Stings Spätwerk »The Last Ship« erschienen. Sting ist der bekannte Leadsinger der Rockgruppe The Police, die Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre große, äußerst glaubwürdig vorgetragene, authentische Hits hatten, wie „Roxanne“, „Message in a Bottle“, „Walking on the Moon“, und damit ganz offensichtlich den Zahn und auch den Nerv der Zeit getroffen hatten. The Police trennte sich dann nach dem Mega-Erfolgsalbum »Synchronicity« – wegen Kunst, eigentlich wegen Geld, das übliche. Die Musiker machten weiter, Sting landete Mitte/Ende der Achtziger noch einige Solohits. Wurde, wie man sagt, kommerziell. Und das sagt auch schon alles. read more … →

All the things …

… I don’t understand: All the delay. All this misunderstanding. read more … →

Abstrakte Realität II

Eigentlich Abstrakte Realität zweieinhalb. Denn nach ziemlich genau zweieinhalb Jahren begab ich mich wieder auf eine kleine Reise, für nur knapp fünf Tage – vier Übernachtungen.

read more … →

A point of view.#1

A matter of size.

Tall you regarding the tiny world.
Tiny you regarding the tall world.

read more … →

Im Fallen ein Fenster anzünden.

Ich habe einiges gelesen. Doch immer zuwenig von dem was mich betraf. Habe Bücher weggelegt, weil sie aus Unsinn und unehrenhaft entstanden sind, und die Autoren nicht leugnen konnten, aus Überdruß, aus Langeweile und von allem unbeteiligt und undurchdrungen ihre Werke zur Welt gepreßt zu haben.

Dann gab es andere, die mühelos ihr Feuer in meinem Kopf entfachen konnten, die in mir die Lunte gelegt haben. Die mir Gewißheit verschafft haben, die auf meiner Seite waren, mich bestärkt und mich vergewissert haben, der Dinge, die ohnehin offen angelegt und klar, aber nur zu selten zu sehen sind für Menschen, für solche, die verstehen können, solche, die nicht vernagelt, die nicht umnebelt sind. Bei klarem Verstand und empfänglich sind. read more … →

Gefühlsecht

Es war mal wieder an der Zeit, ein halbes Jahr war vergangen, also fuhr ich zu meinem Vater.

Ich will nicht lang über ihn schreiben, denn sein Gesundheitszustand wird nicht besser sondern schlechter. Er ist seit März total bettlägerig. Und da er gar nichts mehr macht, außer sehr selten wenige Worte wie Ja oder Nein von sich zu geben, weiß keiner was in ihm vorgeht. Dank einer Spezialmatratze ist sein Körper nicht wundgelegen. Die meiste Zeit schläft er oder döst vor sich hin, im Wechsel mit unruhigen Phasen, in denen die Augen etwas wirr umher irren und irgendetwas anzustarren scheinen, wenngleich er ja zu über 90 Prozent nichts mehr sieht. Im Schlaf ist der Mund offen, die Wangen sind sehr eingefallen, der Atem ist flach – und sein Gesicht hat die Züge einer Totenmaske. Für mein Empfinden ist das nicht erschreckend.

read more … →

Nachruf auf zwei Meter.

Liebe Zweimeter-Frau, Du standest in meinem Bild und fülltest es gleichermaßen aus. Du warst zwei Meter groß – und vor allem wenn Du irgendwo herumstandest hatte ich ein schönes, sogar großartiges Bild von Dir. Etwas anmutiges, würdevolles stand mir im Bild. Wenn Du Dich allerdings bewegtest, geriet alles außer Kontrolle, ein Eindruck vom über das Ziel hinausgeschossen zu sein. Es wankte, das ganze Bild. read more … →

Lineare Zeit

Was ist Zeit? Diese Frage beschäftigt mich immer mehr, denn es ist ein Begriff der so unfassbar ist wie die Wertevorstellungen von Liebe, Ehre, Vertrauen …

read more … →

Ausschalten

Schaltet endlich eure Handys aus – oder besser noch: Ab in die Tonne damit!

Diese technische Errungenschaft unserer Zeit ist die reinste Pest.
Tod bringend, krankheits- und ärgerniserregend. Die perfekte Ablenkung für Schwachmaten aller Altersgruppen und sozialer Schichten.

read more … →

Schwestern im Geiste.

Habe gerade Frau B. im Auto herumfahren sehen und mußte sofort an diese Geschichte denken, die mit Schwester G. passiert ist. Als sie vor die Tür ging, Frau B. erblickte und dann gleich den Schulterschluss mit ihr suchte. Also eine irgendwie an den Haaren herbeigezogene Parallele, eine irgendwie an den Haaren herbeigezogene Gleichartigkeit, Übereinstimmung – nämlich, dass sie, Frau B. auch ein „gemischtes Kind“ hat (so tatsächlich Schwester G.’s Ausdruck), und ich dabei aus allen Wolken gefallen bin, dass solche Nichtigkeiten ausreichen um sich mit Hans und Franz im Geiste und auch noch Frau B. zu verbrüdern, nur zu assoziieren. read more … →