Im Fallen ein Fenster anzünden.

Ich habe einiges gelesen. Doch immer zuwenig von dem was mich betraf. Habe Bücher weggelegt, weil sie aus Unsinn und unehrenhaft entstanden sind, und die Autoren nicht leugnen konnten, aus Überdruß, aus Langeweile und von allem unbeteiligt und undurchdrungen ihre Werke zur Welt gepreßt zu haben.

Dann gab es andere, die mühelos ihr Feuer in meinem Kopf entfachen konnten, die in mir die Lunte gelegt haben. Die mir Gewißheit verschafft haben, die auf meiner Seite waren, mich bestärkt und mich vergewissert haben, der Dinge, die ohnehin offen angelegt und klar, aber nur zu selten zu sehen sind für Menschen, für solche, die verstehen können, solche, die nicht vernagelt, die nicht umnebelt sind. Bei klarem Verstand und empfänglich sind. read more … →

Vergangenheitsbewältigung

Angeregt durch Scans alter Jugendbilder, die ChrisK. mir schickte, erinnerte ich mich an drei Diakästen, die ich beim letzten Besuch meines Vater mitnahm. Alle Fotos entstanden als ich zwischen elf und siebzehn Jahre alt war. Hauptsächlich Familienbilder von Geburtstagen, Weihnachten, Sylvester, Konfirmation … und die Urlaubsbilder natürlich.

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Quote of the day ›Götzendiener des eigenen Ich‹

»Eigenliebe ist die Liebe zu sich selbst und die eigennützige Liebe zu allem anderen; sie macht die Menschen zu Götzendienern des eigenen Ich und würde sie zu Tyrannen der anderen machen, wenn ihnen das Schicksal dazu die Möglichkeit böte. read more … →

Quote of the day ›die Ehre, unglücklich zu sein‹

»Wer Würde zu haben glaubt, rechnet es sich zur Ehre an, unglücklich zu sein, read more … →

monolithic …

… that’s what I used to be.
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Vom Unglauben.

»Ich stehe auf einer Basis, die es nicht gibt. Und das weit zu lange.«  All‘ meine Positionen sind unglaubwürdig. Ich gebe mir zuviel Mühe. Ich kritisiere. Gebe keine Ruhe. Bin nachdenklich. Ich will das beste Resultat, gehe auf den Grund ‒ ich kämpfe dafür. Ich meine auch noch was ich sage. Ich lebe auf Grundlage meiner Überzeugungen. Ekelhaft! Wer soll das Mitanhören oder Lesen?! Wer, verdammt?! read more … →

Sonderwege.

Was ich immer gehaßt habe am Menschen, war die Betonung und Herausstellung augenscheinlicher Nichtswürdigkeiten. Das stumpfe und entsetzlich dumme Gerede um angebliche Sonderwege, angebliche Höchstleistungen und eingebildete Ausnahmeregeln und -erscheinungen, Besonderheiten, und die Zurschaustellung sogenannten Individualismus. Schon beim ersten Hinsehen war das Exponierte so ganz und gar vorhersehbar langweilig wie nur etwas. Die Sonderrolle gekünstelt, die Inszenierung ekelhaft, anmaßend und übertrieben. read more … →

Vom Teil der Welt, …





… der nicht mehr darzustellen ist. Nicht gezeigt werden kann, um die Würde nicht zu verletzen.
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Am Anfang vom Ende.

Ich bin längst angekommen. Und ich war lange vor Euch da. Hab‘ kürzlich noch versucht Menschen einzufangen. Hab‘ Euch Tischdeckentricks vorgeführt. Eigentlich nur um Anteil zu haben, an dem „irgendwas“, an dem, was eigentlich „vakant“ sein sollte, weil es als „lebendig“ und „aktiv“ zitiert und ununterbrochen zelebriert wird: „Angebot und Nachfrage“, „Der freie Markt“, „Die Gesellschaft“ und ebenso „Der interessierte, aufgeschlossene Mitmensch“. Das alles gibt es nicht. Keine dreihundertstel Sekunde lang. read more … →

Fieberwahn vs. Fernsehwahn

Als Selbstständige oder Selbständige bin ich alles andere als das, es erscheint nur so als wenn ich selbst ständig bin. Laut Duden bedeutet der Begriff unabhängig von fremder Hilfe bzw. eigenständig sein, nicht von außen gesteuert, in seinen Handlungen frei sein und nicht von anderen abhängig.

Davon wüsste ich ja was.

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