Ich kann nicht nachlassen.

Die Dinge, die ich formuliere, mit denen ich mich beschäftige, sind Luxusprobleme. Bei diesen Geschichten, um die es mir geht, über die ich mich austauschen möchte und die mir wichtig sind, handelt es sich ausschließlich um Probleme des Anspruchs, der im weiteren Lebensverlauf über kurz oder lang auf der Strecke bleibt, aufgegeben werden muß. read more … →

Quote of the day ›so allein will ich das Gute‹

»Besser tätest Du, zu sagen: „unaussprechbar ist und namenlos, was meiner Seele Qual und Süße macht und auch noch der Hunger meiner Eingeweide ist“.
Deine Tugend sei zu hoch für die Vertraulichkeit der Namen: und mußt Du von ihr reden, so schäme Dich nicht von ihr zu stammeln.
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Freudenhaus- bzw. Geburtstag.

So, morgen ist also mein sogenannter Freudentag. Ich habe allerdings seit einigen Jahren schon das ganze auf ein erträgliches Level einfach zurückgeführt, zurückgedrängt. Nämlich nicht irgendwelche bizarr-absurden Pseudorituale einer gescheiterten Zivilisation aufzuführen, mich an meinem eigenen Tag Dingen unterwerfen zu müssen, die mir nicht ähnlich sehen, an denen ich keinen Spaß habe und die es mir verleiden – jedenfalls so wie ich es möchte – im Mittelpunkt zu stehen. read more … →

Quote of the day ›Philosophie im Wandel‹

Philosophie im Wandel der Zeit:

„Dubito ergo sum.“
(Ich zweifle, also bin ich.)
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Asche auf mein Haupt.

Ich hatte ja gestern den Film gesehen, den (vor-)letzten Angelopoulos-Film „Dust of Time“ („Trilogia II: I skoni tou hronou“, 2008). Habe dabei den Fehler gemacht, diesen zuerst in der deutschen Synchronisation mir zuzuführen um nach kürzester Zeit dann festzustellen, dass diese Synchronfassung unheimlich schlecht ist, unheimlich hölzern wirkt, also spröde und ungelenk und unglaubwürdig. Dazu Dialoge, die ablaufen wie überhaupt niemand in der Welt spricht.

Ich schaltete deshalb mitten im Film um — ich war schon genervt — auf die andere Sprachversion, nämlich Englisch oder eigentlich die internationale Version, in welcher der Film ursprünglich gedreht worden war. Es wurde nicht besser, denn ich stellte nur fest, dass die Sprache in den Hauptdialogen, neben vereinzelten Sentenzen, unheimlich flach war, unheimlich seicht war, wenig ausgefeilt, unausgereift. Die Sätze zusammenhanglos, belanglos, dahingesprochen. read more … →

Verlorene Seele

Ein langes Gespräch … bis in die Nacht … voll mit aufgewühlten Gedanken und Gefühlen.

Ist die Seele noch in einem menschlichen Körper, selbst wenn dieser nur noch die angeborenen Reflexe bedienen kann und wie eine Hülle erscheint?

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Quote of the day ›Glück ist ein schwierig Ding‹

„Das Glück ist ein schwierig Ding.
In uns finden wir es nur sehr schwer
und gar nicht außer uns.“

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Einladung ins echte Leben.

Was mich auch noch schwer interessiert, was ich als sehr spannend einschätze, wie heute Abend diese Geschichte abläuft. Also nicht grundsätzlich. Grundsätzlich weiß ich ja bescheid. Obwohl dieser Tag – wie jeder andere – neu improvisiert werden muss, gibt es natürlich basics, die notwendigerweise, begründet durch die Persönlichkeit der Protagonisten, offensichtlich immer so ablaufen müssen, obwohl diese – wie ich schon mehrfach beteuert habe – keinen Sinn ergeben. read more … →

Schopenhauer today II.

»Der Sensibilität gehören unsere Erkenntnißkräfte an: daher befähigt das Überwiegen derselben zu den im Erkennen bestehenden, also den sogenannten geistigen Genüssen, und zwar zu um so größeren, je entschiedener jenes Überwiegen ist †). Dem normalen, gewöhnlichen Menschen kann eine Sache allein dadurch lebhafte Theilnahme abgewinnen, daß sie seinen Willen anregt, also ein persönliches Interesse für ihn hat. read more … →

A point of view. #3

A matter of sincerity.

Adjusting the degree of sincerity regarding
the state of confidence of your dialogue partner.

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