A point of view.#1

A matter of size.

Tall you regarding the tiny world.
Tiny you regarding the tall world.

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Gefühlsecht

Es war mal wieder an der Zeit, ein halbes Jahr war vergangen, also fuhr ich zu meinem Vater.

Ich will nicht lang über ihn schreiben, denn sein Gesundheitszustand wird nicht besser sondern schlechter. Er ist seit März total bettlägerig. Und da er gar nichts mehr macht, außer sehr selten wenige Worte wie Ja oder Nein von sich zu geben, weiß keiner was in ihm vorgeht. Dank einer Spezialmatratze ist sein Körper nicht wundgelegen. Die meiste Zeit schläft er oder döst vor sich hin, im Wechsel mit unruhigen Phasen, in denen die Augen etwas wirr umher irren und irgendetwas anzustarren scheinen, wenngleich er ja zu über 90 Prozent nichts mehr sieht. Im Schlaf ist der Mund offen, die Wangen sind sehr eingefallen, der Atem ist flach – und sein Gesicht hat die Züge einer Totenmaske. Für mein Empfinden ist das nicht erschreckend.

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Nachruf auf zwei Meter.

Liebe Zweimeter-Frau, Du standest in meinem Bild und fülltest es gleichermaßen aus. Du warst zwei Meter groß – und vor allem wenn Du irgendwo herumstandest hatte ich ein schönes, sogar großartiges Bild von Dir. Etwas anmutiges, würdevolles stand mir im Bild. Wenn Du Dich allerdings bewegtest, geriet alles außer Kontrolle, ein Eindruck vom über das Ziel hinausgeschossen zu sein. Es wankte, das ganze Bild. read more … →

Ausschalten

Schaltet endlich eure Handys aus – oder besser noch: Ab in die Tonne damit!

Diese technische Errungenschaft unserer Zeit ist die reinste Pest.
Tod bringend, krankheits- und ärgerniserregend. Die perfekte Ablenkung für Schwachmaten aller Altersgruppen und sozialer Schichten.

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Transparent Knifes.

Es geht um die Dinge die wir tun, die wir denken und von denen wir erfüllt sind. Wenn es nicht darum ginge, würde man nicht zusammen reden und hier herummachen. Es geht um kein Wetter, Fußballergebnisse, die Lottozahlen oder wer schon wieder gestorben ist. Auch nicht welche Augenkrebspastillen bei spontaner Blindheit helfen, angesichts der Würdelosigkeit, Phantasielosigkeit und Nichtswürdigkeit unserer Welt und der unsäglichen Mitmenschen, die darin leben, die uns umgeben. read more … →

Vergangenheitsbewältigung

Angeregt durch Scans alter Jugendbilder, die ChrisK. mir schickte, erinnerte ich mich an drei Diakästen, die ich beim letzten Besuch meines Vater mitnahm. Alle Fotos entstanden als ich zwischen elf und siebzehn Jahre alt war. Hauptsächlich Familienbilder von Geburtstagen, Weihnachten, Sylvester, Konfirmation … und die Urlaubsbilder natürlich.

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Quote of the day ›Götzendiener des eigenen Ich‹

»Eigenliebe ist die Liebe zu sich selbst und die eigennützige Liebe zu allem anderen; sie macht die Menschen zu Götzendienern des eigenen Ich und würde sie zu Tyrannen der anderen machen, wenn ihnen das Schicksal dazu die Möglichkeit böte. read more … →

Quote of the day ›die Ehre, unglücklich zu sein‹

»Wer Würde zu haben glaubt, rechnet es sich zur Ehre an, unglücklich zu sein, read more … →

monolithic …

… that’s what I used to be.
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Vom Unglauben.

»Ich stehe auf einer Basis, die es nicht gibt. Und das weit zu lange.«  All‘ meine Positionen sind unglaubwürdig. Ich gebe mir zuviel Mühe. Ich kritisiere. Gebe keine Ruhe. Bin nachdenklich. Ich will das beste Resultat, gehe auf den Grund ‒ ich kämpfe dafür. Ich meine auch noch was ich sage. Ich lebe auf Grundlage meiner Überzeugungen. Ekelhaft! Wer soll das Mitanhören oder Lesen?! Wer, verdammt?! read more … →