Verstört

Ich weiß warum ich es so lange vermied, mir die Dokumentation anzuschauen. Es war mir schon vorher klar. Jetzt, wo ich sie gesehen habe, ist es aber um so deutlicher: Ich wollte in meiner Scheinrealität nicht noch mehr verstört werden.
Doch das stimmt so nicht. Ich will verstört und gestört werden, weil ich neugierig bin. Ich bin interessiert. Und die Doku hat mich interessiert. Also wurde sie aufgezeichnet und ich wartete auf den passenden Zeitpunkt …

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monolithic …

… that’s what I used to be.
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H I O B – ich grüße Dich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von allen Fronten hagelt es Hiobsbotschaften herein. Kaum ein Tag oder eine Woche, wo keine schlechten Nachrichten eintrudeln. Gute ohnehin nicht, die gibt es anscheinend nicht mehr oder die sagt man mir nicht.

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Sonderwege.

Was ich immer gehaßt habe am Menschen, war die Betonung und Herausstellung augenscheinlicher Nichtswürdigkeiten. Das stumpfe und entsetzlich dumme Gerede um angebliche Sonderwege, angebliche Höchstleistungen und eingebildete Ausnahmeregeln und -erscheinungen, Besonderheiten, und die Zurschaustellung sogenannten Individualismus. Schon beim ersten Hinsehen war das Exponierte so ganz und gar vorhersehbar langweilig wie nur etwas. Die Sonderrolle gekünstelt, die Inszenierung ekelhaft, anmaßend und übertrieben. read more … →

Es wird geschwiegen.

Es gibt nicht viel zu sagen. Man rührt nicht an den Dingen, die plötzlich eine ganzen Kessel Scheiße aufwühlen. Ganz schnell kommt alles nach oben, ganz schnell wird alles sichtbar und deutlich. Auch die Dinge, die man für erledigt hielt, für abgestimmt und ausgeglichen. read more … →

1984

Nach einem Gespräch mit Chris K., in dem er mir von dem Film »1984« erzählte, den er sich wiederholt in den letzten Tagen ansah, mußte ich mir den Film heute auch ansehen. Denn es stellte sich heraus, daß ich zwar das Buch kenne aber nicht den Film.

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Am Anfang vom Ende.

Ich bin längst angekommen. Und ich war lange vor Euch da. Hab‘ kürzlich noch versucht Menschen einzufangen. Hab‘ Euch Tischdeckentricks vorgeführt. Eigentlich nur um Anteil zu haben, an dem „irgendwas“, an dem, was eigentlich „vakant“ sein sollte, weil es als „lebendig“ und „aktiv“ zitiert und ununterbrochen zelebriert wird: „Angebot und Nachfrage“, „Der freie Markt“, „Die Gesellschaft“ und ebenso „Der interessierte, aufgeschlossene Mitmensch“. Das alles gibt es nicht. Keine dreihundertstel Sekunde lang. read more … →

Fieberwahn vs. Fernsehwahn

Als Selbstständige oder Selbständige bin ich alles andere als das, es erscheint nur so als wenn ich selbst ständig bin. Laut Duden bedeutet der Begriff unabhängig von fremder Hilfe bzw. eigenständig sein, nicht von außen gesteuert, in seinen Handlungen frei sein und nicht von anderen abhängig.

Davon wüsste ich ja was.

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Spiel mit der Wahrheit.

Wahrheiten sind unbequem. Sind fremd. Am Ende immer nur Dein persönlicher, subjektiver Eindruck. Sind etwas, das hier jedenfalls nicht hingehört.
Etwas, das den schönen Frieden stört. Etwas, das niemals ausgesprochen werden darf. Jedenfalls nicht laut. Und niemals offen. read more … →