monolithic …

… that’s what I used to be.
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Vom Unglauben.

»Ich stehe auf einer Basis, die es nicht gibt. Und das weit zu lange.«  All‘ meine Positionen sind unglaubwürdig. Ich gebe mir zuviel Mühe. Ich kritisiere. Gebe keine Ruhe. Bin nachdenklich. Ich will das beste Resultat, gehe auf den Grund ‒ ich kämpfe dafür. Ich meine auch noch was ich sage. Ich lebe auf Grundlage meiner Überzeugungen. Ekelhaft! Wer soll das Mitanhören oder Lesen?! Wer, verdammt?! read more … →

Sonderwege.

Was ich immer gehaßt habe am Menschen, war die Betonung und Herausstellung augenscheinlicher Nichtswürdigkeiten. Das stumpfe und entsetzlich dumme Gerede um angebliche Sonderwege, angebliche Höchstleistungen und eingebildete Ausnahmeregeln und -erscheinungen, Besonderheiten, und die Zurschaustellung sogenannten Individualismus. Schon beim ersten Hinsehen war das Exponierte so ganz und gar vorhersehbar langweilig wie nur etwas. Die Sonderrolle gekünstelt, die Inszenierung ekelhaft, anmaßend und übertrieben. read more … →

Es wird geschwiegen.

Es gibt nicht viel zu sagen. Man rührt nicht an den Dingen, die plötzlich eine ganzen Kessel Scheiße aufwühlen. Ganz schnell kommt alles nach oben, ganz schnell wird alles sichtbar und deutlich. Auch die Dinge, die man für erledigt hielt, für abgestimmt und ausgeglichen. read more … →

Am Anfang vom Ende.

Ich bin längst angekommen. Und ich war lange vor Euch da. Hab‘ kürzlich noch versucht Menschen einzufangen. Hab‘ Euch Tischdeckentricks vorgeführt. Eigentlich nur um Anteil zu haben, an dem „irgendwas“, an dem, was eigentlich „vakant“ sein sollte, weil es als „lebendig“ und „aktiv“ zitiert und ununterbrochen zelebriert wird: „Angebot und Nachfrage“, „Der freie Markt“, „Die Gesellschaft“ und ebenso „Der interessierte, aufgeschlossene Mitmensch“. Das alles gibt es nicht. Keine dreihundertstel Sekunde lang. read more … →

Spiel mit der Wahrheit.

Wahrheiten sind unbequem. Sind fremd. Am Ende immer nur Dein persönlicher, subjektiver Eindruck. Sind etwas, das hier jedenfalls nicht hingehört.
Etwas, das den schönen Frieden stört. Etwas, das niemals ausgesprochen werden darf. Jedenfalls nicht laut. Und niemals offen. read more … →

Von Freundschaften, …

Freundschaften, die im Nebengestocher des Alltagsirrsinns untergehen. Etwas, was plötzlich nicht mehr zu sehen ist. Und ich frage mich warum?! Da es schließlich für alle sehr lange zu sehen war, und bis heute zu sehen sein müßte. Keiner konnte sich dem Zauber dieser Begegnungen verschließen, nicht den überzeugenden Gesprächen und großartiger Geistesverwandtschaft. read more … →

Partnerglück.

I.

Jetzt am Wochenende bin ich auf Abstand gegangen. Habe mir ein paar Sachen durchdacht, und natürlich auch ein paar Aufzeichnungen gemacht. Es gibt natürlich Wege, die sie in meine Richtung jetzt unternimmt, aber natürlich leider nur unbedeutende Wege. Also eigentlich nichts von dem was ich mir wünschen oder was ich jetzt als Weg in meine Richtung tatsächlich, ernstlich annehmen könnte. Mit vielleicht einer persönlichen Entschuldigung, vielleicht nochmal einem Versuch, die Sache von ihrer Seite zu lösen oder vielleicht um Verständnis für ihre Standpunkte zu werben. read more … →

[ Freiheit. ]

Die Freiheit, die wir haben,
besteht lediglich darin,
unser Leben auf die eine
oder die andere Art
zu vergeuden. read more … →

Treffen mit Herrn E.

Ihm war letztes Jahr die Frau gestorben, kaum sechzig Jahre alt. Was natürlich eine Riesentragödie war. Leukämie. Und in den letzten Lebensmonaten endete sie auch noch als Versuchskaninchen, indem man ihr irgendwelche Substanzen spritzte, die toxisch, hochaggressiv und kaum erprobt waren. Die sie binnen kürzester Zeit zersetzten und dazu führten, dass zum Beispiel ihr Gesicht ganz verfiel und dass sie aus Scham und Ohnmacht eine Maske in der Öffentlichkeit trug.

Wenn man sich überhaupt dazu in der Lage fühlte und sich mit ihr unterhielt, ahnte man natürlich das Ausmaß der Katastrophe, trotz oder gerade wegen der Maske. Und das tat einem so entsetzlich leid, eben so gar nichts machen zu können, nichtmal einen Trost aussprechen, nein, nur hervorbringen zu können, da man ihr bei diesen Begegnungen schon zu nahe trat. read more … →