Abstrakte Realität

Eine Reise kann uns wieder in Kontakt bringen zu uns selbst und unseren ureigensten Wünschen und Sehnsüchten – den Dingen, die uns zufrieden und glücklich sein lassen. Es ist eine Möglichkeit in sich hineinzuhören. Und das geht meist leichter und besser, wenn die gewohnten Dinge mit ihrer Penetranz für etliche hundert Kilometer in die Ferne gerückt sind.

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Nur drei Augenblicke …

… und ich würde alles anders machen – wieso kann die Welt so wenig wie ich sein? Wieso hängt sie so sehr herab, über und unter das Wesentliche? Wieso ist sie so wenig anschaulich, so wenig begreifbar? Warum werfen sie mir ihr Nichts vor, nur damit ich nichts verstehe? Ist es vielleicht das, was sie verstehen? Es ist das, was sie verstehen. Und gar nichts von dem, was zu verstehen wäre. Und schon gar nichts von dem, was ich verstehe. Und schon gar nichts, nicht im Mindesten, von dem, was zu verstehen ist.

Unterhaltungselektronik.

Heute war ich im Unterschichtenfernsehen beim „Dschungelcamp“, weil mich ein sogenannter Kunde mit seiner verschissen, idiotischen Spürnase (sic!) für die verfaulende Zivilisation darauf gebracht hat, die er selbstverständlich darin gar nicht erkennt, sondern sich damit – im Gegenteil – sogar gut unterhalten fühlt. read more … →

www

…oder der WeihnachtsWinterWunsch

Die Königin regierte über ein kleines Land. Doch um von einem Ende zum anderen zu kommen mussten real große Strecken zurückgelegt werden.
Und genau am anderen Ende wohnte der Graf von Typo, ihr Freund und Kupferschlecker. read more … →

Parallelveranstaltungen…

… eines Wochenendes.

I.) Am Freitag, den 19. November wurde mein Vater 77 Jahre alt – und ich fuhr am Samstag hin. Auf keinen Fall wollte ich den Rest der Familie, die nicht die meinige ist, sehen. Er ist seit 38 Jahren das zweite Mal verheiratet – mehr Jahre als meine Mutter alt wurde. Und seitdem wohnt er in einem Haus am Kleinstadtrand, weg von dem Leben, das er sich bis dahin aufgebaut hatte. read more … →

unlimited limits

Vor ein paar Tagen sah ich zufällig eine Reihe von kurzen Dokumentarfilmen über Menschen, Orte, Geschichten und Schicksale aus Brandenburg.

Der Anlass für diese Filmreihe war – wie kann es anders sein – 20 Jahre ein Land. Gesamtleitung der Regie hatte Andreas Dresen, die einzelnen Beiträge sind von unterschiedlichen Regisseuren. Sie sind teilweise gut gemacht. Dies nur als Hintergrundinformation. read more … →

Verspätungen.

reality blurred

Immerzu zu spät. Zu lange brauchen um Dinge wahrzunehmen, um scharf zu sehen. Nie ist der richtige Zeitpunkt. Und wenn die Zeit kommt ist es zu spät. Zu spät einzugreifen, zu spät es festzuhalten, es einzufangen, noch komplett zu erfassen. read more … →