Erst das Leben – ohne richtige Vorbereitung. Niemand kann vermitteln, was für einen persönlich passend, richtig und wichtig ist. Vermittelt wird Allgemeingut und -wissen, das seine Berechtigung hat, aber für den Einzelnen nicht zwangsläufig funktioniert. Letztendlich alleingelassen mit dem was mit einem geschieht, kommt man dem Lebensende immer näher. Jenes kann schon weitaus früher eintreten, wie man weiß, aber es wird gerne verdrängt. Ebenso wie das „normale“ Lebensende, das allzu gerne außer Acht gelassen und in weite Ferne geschoben wird. read more …
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Essen ist fertig.
Ich bin gerade hier durch die Senfgas-Attacke gelaufen und das kann alles nicht sein! Da hat irgendeiner irgendwelche Fischabfälle hochgekocht und ich vermute mal, also ich glaube schon zu wissen wer das war. Es riecht jedenfalls unvorstellbar. read more …
Quote of the day ›Der solitär lebende Vogel‹
Las condiciones del pájaro solitario son cinco:
Einfach. Persönlich. In Echtzeit.
Unlängst musste ich mir dezent-direkt sagen lassen, dass man mit mir mehr Kontakt hätte, wenn ich …
Hoffnungslos vernagelt.
Es nervt entsetzlich, es kostet unheimlich Kraft das unwürdige Schauspiel auszuhalten, über sich ergehen zu lassen und dazu noch ruhig zu bleiben. Wie soll man es hinnehmen, das umfassende Unverständnis, diese Hirnrissigkeit, diese Verblödetheit, diese Unfähigkeit, mit der die Leute nicht eins und eins zusammenzählen können und wollen? Wenn sie sich eben nicht mit wichtigen Dingen beschäftigen, sondern mit allerlei Schnickschnack, Blödsinn, Zerstreuung, Ablenkung, aller möglicher Irrsinn – und selbstverständlich dabei nicht im Auge haben, daß die Zeit für andere Dinge aufgebracht werden müßte, die Aufmerksamkeit anderen Dingen gewidmet werden müßte. Und daher selbstverständlich nichts wahrnehmen, noch nichtmal interessiert sind, sondern seltsam entrückt von Welt und Realität, daß sie die Auseinandersetzung damit scheinbar nicht nötig haben. read more …
Sisyphos
Auszug aus dem Essay „Der Mythos des Sisyphos“ (1942)
von Albert Camus
Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord.
Sich entscheiden, ob das Leben es wert ist, gelebt zu werden oder nicht, heißt auf die Grundfrage der Philosophie antworten. Alles andere – ob die Welt drei Dimensionen und der Geist neun oder zwölf Kategorien hat – kommt später. Das sind Spielereien; erst muss geantwortet werden. read more …
wenigstens …
Wann immer ich mit Freundin X spreche, jammert sie. Über ihr Leben, ihre Situation, ihren Mann, ihr Umfeld, die Welt und sowieso alles.
Bauernfängerei
Eigentlich denkt man wohl gemeinhin bei diesem Begriff daran, Bauern einzufangen – also jene Menschen, die nicht über den eigenen Misthaufen hinaus denken können – und sie für sich zunutze zu machen.
Vergänglichkeit
Wenn Jahr für Jahr im Frühling die Natur mit Macht erwacht und erblüht – ist dann alles in Ordnung?
Geschenkekultur.
Sage mir wer Dir was schenkt und ich sage Dir, wer oder was derjenige ist …
Giftgrüner Schaber im rot/weißen Dekor-Küchentuch? Ein Präsent, so überflüssig und nichtssagend wie der Mensch der dahintersteckt.
War sicher teuer, wegen der vielen gesicherten Patente, des bestimmt von der NASA entwickelten Zivilisationsschnickschnacks. Immerhin. read more …