Hoffnungslos vernagelt.

Es nervt entsetzlich, es kostet unheimlich Kraft das unwürdige Schauspiel auszuhalten, über sich ergehen zu lassen und dazu noch ruhig zu bleiben. Wie soll man es hinnehmen, das umfassende Unverständnis, diese Hirnrissigkeit, diese Verblödetheit, diese Unfähigkeit, mit der die Leute nicht eins und eins zusammenzählen können und wollen? Wenn sie sich eben nicht mit wichtigen Dingen beschäftigen, sondern mit allerlei Schnickschnack, Blödsinn, Zerstreuung, Ablenkung, aller möglicher Irrsinn – und selbstverständlich dabei nicht im Auge haben, daß die Zeit für andere Dinge aufgebracht werden müßte, die Aufmerksamkeit anderen Dingen gewidmet werden müßte. Und daher selbstverständlich nichts wahrnehmen, noch nichtmal interessiert sind, sondern seltsam entrückt von Welt und Realität, daß sie die Auseinandersetzung damit scheinbar nicht nötig haben. read more … →

Schopenhauer today.

„Du hältst doch auch die Grenzen Deines Gesichtsfels
für die Grenzen der Welt!“

Arthur Schopenhauer (1788–1860)
von mir falsch zitiert, und doch in einen alltagsverständlichen Kontext gestellt. Unter Auslassung nur eines einzigen Buchstabens.