Grenzerfahrung.

Es war durchaus eine Grenzerfahrung. Je mehr man von ihm mitbekam und was man von ihm gewahr wurde, desto absurder wurde es eigentlich. Er ließ kein Klischee aus und auch solche, die nicht aktiv von ihm ausgingen, trafen dennoch auf ihn zu. read more … →

Essen ist fertig.

Ich bin gerade hier durch die Senfgas-Attacke gelaufen und das kann alles nicht sein! Da hat irgendeiner irgendwelche Fischabfälle hochgekocht und ich vermute mal, also ich glaube schon zu wissen wer das war. Es riecht jedenfalls unvorstellbar. read more … →

Hoffnungslos vernagelt.

Es nervt entsetzlich, es kostet unheimlich Kraft das unwürdige Schauspiel auszuhalten, über sich ergehen zu lassen und dazu noch ruhig zu bleiben. Wie soll man es hinnehmen, das umfassende Unverständnis, diese Hirnrissigkeit, diese Verblödetheit, diese Unfähigkeit, mit der die Leute nicht eins und eins zusammenzählen können und wollen? Wenn sie sich eben nicht mit wichtigen Dingen beschäftigen, sondern mit allerlei Schnickschnack, Blödsinn, Zerstreuung, Ablenkung, aller möglicher Irrsinn – und selbstverständlich dabei nicht im Auge haben, daß die Zeit für andere Dinge aufgebracht werden müßte, die Aufmerksamkeit anderen Dingen gewidmet werden müßte. Und daher selbstverständlich nichts wahrnehmen, noch nichtmal interessiert sind, sondern seltsam entrückt von Welt und Realität, daß sie die Auseinandersetzung damit scheinbar nicht nötig haben. read more … →

Sisyphos

Auszug aus dem Essay „Der Mythos des Sisyphos“ (1942)
von Albert Camus

Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord.
Sich entscheiden, ob das Leben es wert ist, gelebt zu werden oder nicht, heißt auf die Grundfrage der Philosophie antworten. Alles andere – ob die Welt drei Dimensionen und der Geist neun oder zwölf Kategorien hat – kommt später. Das sind Spielereien; erst muss geantwortet werden. read more … →

Vergänglichkeit

Wenn Jahr für Jahr im Frühling die Natur mit Macht erwacht und erblüht – ist dann alles in Ordnung?

read more … →

Geschenkekultur.

Sage mir wer Dir was schenkt und ich sage Dir, wer oder was derjenige ist …

Giftgrüner Schaber im rot/weißen Dekor-Küchentuch? Ein Präsent, so überflüssig und nichtssagend wie der Mensch der dahintersteckt.
War sicher teuer, wegen der vielen gesicherten Patente, des bestimmt von der NASA entwickelten Zivilisationsschnickschnacks. Immerhin. read more … →

Quote of the day ›so allein will ich das Gute‹

»Besser tätest Du, zu sagen: „unaussprechbar ist und namenlos, was meiner Seele Qual und Süße macht und auch noch der Hunger meiner Eingeweide ist“.
Deine Tugend sei zu hoch für die Vertraulichkeit der Namen: und mußt Du von ihr reden, so schäme Dich nicht von ihr zu stammeln.
read more … →

Wozu also noch reden?

Heute ergab sich eine günstige Wendung des Schicksals, als mir einige Dinge zugefallen sind, die aktuell einige Fragen meines Lebens beantworten. Das sind Dinge, nach denen ich nicht ausdrücklich gefragt habe, nach deren Auflösung ich mich jedoch sehne, die mir aus diesem reichhaltigen Schatz der Erklärungsversuche der Menschheit, an denen ich mich durchaus beteilige – ohne zu betteln und ohne auf die Beantwortung zu drängen -, von irgendwoher eine Antwort zufallen läßt.

Das bezog sich auf die Beantwortung der Frage: Warum ich mich mit diesen Leute abgebe, an deren Geistesfähigkeit ich zweifeln muß, wo ich wirklich mit mir hadern muß, wieso ich mich damit noch auseinandersetze, mich befasse, und mich wieder und wieder – und zwar mittlerweile jedesmal – an deren Stumpfsinnigkeit reibe? read more … →