
… der nicht mehr darzustellen ist. Nicht gezeigt werden kann, um die Würde nicht zu verletzen.
Das Stück Seele, das nicht noch mehr zerfallen darf. Ich mußte den heutigen Tag visuell aussparen. Der Zauber und das kleine Glück waren nur für vier alte Augen bestimmt. Aller Rest wäre zu billig. Und keinem der Beteiligten ähnlich. Nicht einen einzigen Augenblick lang. Ich muß auf Trostlosigkeit und Verzweiflung, auf Gemeinheit und Ungerechtigkeit nicht auch noch eine Kamera richten. Ich nicht. Ich stelle meinen Körper ins Licht — aus Scham und Entrüstung vor solcher Welt. Und werfe Schatten über Euch!
2 thoughts on “Vom Teil der Welt, …”
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Der Blick aus dem Fenster heute früh zeigte mir eine weiße Welt.
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Die Scham für wenige Stunden mit Unschuld bedecken – doch es ist im Nu Schnee von gestern…
Es ist „im Nu“ keineswegs irgendwas von etwas. Es sind Dinge, die uns jahrelang bewegt-, gefangenhalten. Sie graben sich in unsere Tiefen, in unser Bewußtsein. Und zeigen bei jeder erreichten Stufe die Niedrigkeit der uns umgebenden Welt, und dagegen die unvorstellbare Höhe und Verbindlichkeit und das Glück verlorener Augenblicke.
Tut mir leid, aber es ist morgen/heute Jahrestag einer nicht für möglich gehaltenen, unehrenhaften Auslöschung und totalen Niederlage.